Brennstoff mit Zukunft Wie und wo werden Holzpellets gelagert? Die gesetzlichen
Anforderungen zur Lagerung von Holzpellets
sind im Rahmen der Feuerungsverordnung des Landes
Nordrhein-Westfalen geregelt. Bis zu einer Lagermenge von
15 Tonnen werden keine speziellen Anforderungen an
den Brennstofflagerraum gestellt. Im Lagerraum dürfen
sich keine elektrischen Installationen befinden. Generell gilt: Eine hohe Pelletsqualität im Lagerraum senkt die Jahresbrennstoffkosten und vermeidet Funktionsstörungen der Heizanlage. Ausführung des Lagerraums
Wie kommt der Brennstoff vom Lager in den Heizkessel? Die Form der Pelletslagerung (Sackware oder lose Ware) entscheidet über den späteren Bedienungskomfort eines Pelletskessels. Gewöhnlich wird dies jedoch von der gewählten Kesselausführung vorgegeben. Im Falle eines integrierten Brennstoffbehälters werden die Pellets normalerweise in Säcken eingelagert und per Hand eingefüllt. Alternativ dazu können lose gelagerte Pellets durch ein Saugsystem in den Behälter gefördert werden. Lose Pelletsware wird überwiegend durch direkte Austragung aus dem Lagerraum mit einer Saugturbine in einen Tagesbehälter am Heizkessel gesaugt. Dies ist die flexibelste Lösung Pellets auch über Distanzen von bis zu 20m vom Lager zum Heizkessel zu transportieren. Auch zusätzliche Räume zwischen Lager und Heizraum stellen bei dieser Lösung kein Hindernis dar. Die Möglichkeit, Pellets direkt über ein Schneckensystem aus dem Lager zu transportieren schränkt die Position des Heizkessels zum Lagerraum unflexibel ein. Ist die direkte Lagerung von Pellets in einem Raum z.B. aufgrund feuchter Wände nicht möglich, empfiehlt sich deren Lagerung in Silos aus GFK, Zinkblech oder Textilgewebe.
Brennstoffbedarf und
Lagerraum ein Beispiel: Nennwärmeleistung: 15 kW Jahresbrennstoffbedarf in Sm3: Nennwärmeleistung x Jahresvolllaststunden/(Heizwert x Schüttdichte x Kesselwirkungsgrad) 15 kW x 1.600 h / (5 kWh/kg x 650 kg/Sm3 x 0,90) = ca. 8 Sm3/a bzw. 5,3 t/a oder bisheriger Heizölverbrauch in Liter
x 2 = Lagervolumen in m3 : Nennwärmeleistung x 0,9 m3/kW 2/3 x Rohlagerraum |
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